Berlin, 18. 11. 2007- Zum deutschlandweiten Tankstellenboykott am 1. Dezember 2007 wird derzeit in vielen Autoforen aufgerufen. Die Aktion soll den Unmut der Autofahrer über die ständigen Sprit-Preiserhöhungen ausdrücken und ein Zeichen setzen.
Beim Online-Automobilclub
autoki.com wird die Aktion ebenfalls heiß diskutiert.
Viele Mitglieder finden es gut, dass sich überhaupt etwas
tut. Sie zweifeln aber, dass ein Boykott der Tankstellen
funktioniert. Nur wenige Stimmen stehen voll hinter der
Aktion.
„Allein dass diese Aktion zum 1. Dezember so bekannt ist und überall darüber geredet wird, ist ein kleiner Sieg“, schreibt Ford-Fahrer Flips. „Denn wenn so viele Leute zusammenspielen bringt es immer etwas, als wenn jeder nur tatenlos zusieht und sich hintenrum darüber beschwert. Und das können wir Deutschen ja nur zu gut.“
Die meisten der autoki-Mitglieder sind
davon überzeugt, dass sich etwas ändern muss. Sie
stellen aber den Boykott stark in Frage.
„Wer am 1.12. nicht tankt, tankt am Tag danach. Sprit
wird ja trotzdem verbraucht und der muss halt auch
irgendwann wieder rein“ meint autoki-Mitglied
Miesmuschel. einLiterVollmilch meint gar, die Aktion habe
einen Denkfehler: „Jeder von uns "boykottiert" die
Tankstellen 80% der Woche. Kaum ganz Deutschland wird
"zufällig" an diesem Tag tanken müssen.“
Es gäbe seiner Meinung nach - wenn überhaupt – nur
einen kleinen „Umsatzverschub von insgesamt wenigen
Stunden“. Und der Nutzer Smart-Fahrer zweifelt, dass
dies „ irgendein "Zeichen" setzen soll.“
Der geplante Tankstellenboykott am 1. Dezember 2007 ist in den Augen der meisten autoki-Mitglieder sinnlos. Aber trotz aller Kritik sind sich alle einig: „Wir dürfen diese Preistreiberei nicht einfach hinnehmen.“ Es muss etwas getan werden.
Ein verbesserter Aktions-Vorschlag
kommt von autoki-Mitglied Roberto:
Statt alle Ölmultis zu bestreiken schlägt er vor,
„sich die zwei größten Konzerne rauszusuchen und diese
dauerhaft über vier Wochen zu bestreiken.“. Er sieht
bei dieser Aktion große Erfolgschancen:
„Durch den eintretenden Umsatzverlust sind die
bestreikten Unternehmen gezwungen, einen Kaufanreiz zu
setzen. Sie werden den Preis nachlassen müssen, damit
einen Preiskampf nach unten anzetteln und wir sind am Ende
vielleicht doch einmal die Gewinner.“
Hier kann
die Diskussion über den Tankstellen-Boykott mitverfolgt
werden:
http://www.autoki.com/questions/sternfahrt-zum-verkehrsmin
isterium-statt-tankstellenboykott-am-01-12-2007
Über autoki.com – autoki wurde im Herbst 2006 von drei
Auto begeisterten Freunden in Berlin gegründet. Ihr Ziel:
eine Marken übergreifende Gemeinschaft von
Autoenthusiasten zu gründen. Anfang Mai 2007 begann der
für jeden zugängliche offizielle Beta-Test. Autoki.com
hat seit seinem Launch im April 2007 eine vierstellige
Mitgliederzahl erreicht. Trafficvolumen und Mitgliederzahl
legen wöchentlich mit einer knapp zweistelligen
Prozentrate zu. Autoki.com wird von den erfahrenen
Internet-Investoren Lukasz Gadowski (Spreadshirt, StudiVZ)
und Christophe Maire (Nokia Gate 5) finanziert.
Medienkontakt:
Katharina Toparkus, Tel. (0163) 297 3228 oder (030) 24 08
31 96,
E-Mail: presse(at)autoki.com, Autoki Ltd., Invalidenstr.
34, 10115 Berlin



