Berlin, 13. Mai 2008 - Nachts werden Verkehrsampeln in vielen Städten ausgeschaltet. Diese Maßnahme soll Strom sparen und in Zeiten von wenig Verkehr unnötiges Anhalten verhindern. Ausgeschaltete Ampeln könnten aber auch ein gewisses Gefahrenpotenzial bergen und Unfälle begünstigen.
Die Mitglieder der Auto-Community autoki.de verfechten die Ampelausschaltung. Ein erhöhtes Unfallrisiko durch die Auszeiten der Ampel halten sie für sehr unwahrscheinlich.
Wichtig
sei natürlich, dass man bei ausgeschalteten Ampeln nicht
einfach drauf los fährt, sondern gerade dann besonders
auf die Verkehrsschilder und Fußgänger achtet, schreiben
die Mitglieder.
Dann könnten Unfälle ganz einfach verhindert werden.
Vor allem sei nachts „weniger Verkehr und daher können
schon an sich wahrscheinlich weniger Unfälle
passieren“, heißt es bei der Diskussion „Freie Fahrt
oder erhöhtes Unfallrisiko?“
Die Ampeln abzuschalten sei da sinnvoll, „wo nichts los ist.“, findet Audi-Fahrer sike. „Ist schon komisch wenn man zwei Minuten einsam an einer Ampel wartet und keiner kommt vorbei.“
Auch pitti 19 ist genießt es richtig, mit seinem Mercedes-Benz 280SE nachts bei ausgeschalteten Ampeln zu fahren. „Es ist entspannend und belastet weniger die Umwelt.“
Hier kann
die Diskussion mitverfolgt werden:
http://www.autoki.de/questions/nachts-abgeschaltete-ampel
n-endlich-freie-fahrt-oder-unfallquelle



