(Beiersdorf-Freudenberg, 11.09.2009) Am Mittwochabend lud eine Rostocker Vertrauensfrau der Energiegenossenschaft Freudenberg Interessierte in das Hotel An der Hasenheide zu einer Informationsveranstaltung. Aus Brandenburg war der Vorstand angereist und etliche Rostocker hatten sich eingefunden, um zu erfahren, wie man Dieselkraftstoff für 0,40 EUR netto produzieren und vertreiben kann. Denn darum geht es: Genossenschaftsmitglieder – Unternehmen oder Privatpersonen – produzieren quasi ihren eigenen Diesel und koppeln sich so völlig von den stark schwankenden Weltmarktpreisen ab. Insbesondere Unternehmen mit hohem Dieselverbrauch, wie z.B. Speditionen, spüren seit langem einen immer weiter wachsenden Kostendruck, den sie nicht mehr auffangen oder an den Kunden weitergeben können.
Nach der Präsentation der Ziele und
Möglichkeiten einer Mitgliedschaft durch Vorstand Frank
Knauer entspann sich eine rege Diskussion, die sich
naturgemäß an Details festmachte. Wie ist es um die
Sicherheit der Einlagen bestellt, warum müssen
Genossenschaftsmitglieder Einlagen zeichnen, wie steht es
um die Verfügbarkeit des Kraftstoffes?
Geduldig beantworteten die Mitarbeiter alle Fragen und
stellten immer wieder den Genossenschaftsgedanken in den
Vordergrund. Denn es ist das Engagement der einzelnen
Mitglieder, das über den Erfolg und Ertrag entscheidet.
Vorstand Frank Knauer: „Wir sprechen jeden an, der mit uns gemeinsam Diesel produzieren und dadurch seine Kosten dauerhaft senken möchte. Das kann der eigene Fuhrpark sein oder das eigene Blockheizkraftwerk. Aber wir können nur informieren und einladen. Kalkulieren und entscheiden muss jeder selbst.“
Klar ist auch,
dass ein Eintritt in eine Genossenschaft zunächst immer
mit einem finanziellen Engagement verbunden ist. Mit den
Einlagen der Mitglieder werden schließlich jene vier
Anlagen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
finanziert, die den Dieselkraftstoff, der unter der Marke
CEHATROL® ausschließlich an Mitglieder abgegeben wird,
produzieren.
Gerechterweise muss hinzugefügt werden, dass sämtliche
Einlagen mit min. 3,8% verzinst und bei Austritt aus der
Genossenschaft selbstverständlich wieder ausgezahlt
werden. Insofern ist das Risiko sehr überschaubar und die
Einlage eher als solide Geldanlage zu sehen.
An diejenigen, die sich für den Diesel und damit eine Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft Freudenberg interessieren, aber den mitunter schwierigen Weg zur Bank fürchten, macht Frank Knauer ein einmaliges Angebot: „Wer seine Einlagen nicht sofort zahlen kann, dem bietet die Genossenschaft die Möglichkeit einer zinslosen(!) Vorfinanzierung bis zu zwei Dritteln des Betrages an.“ Möglich machen das potente Investoren im Hintergrund, die auf diese Weise das Projekt bzw. die Suche nach neuen Mitgliedern unterstützen wollen.
Die Worte fielen
offenbar auf fruchtbaren Boden. Direkt im Anschluss
meldeten sich bereits mehrere Interessenten. Konkrete
Gespräche folgen in den nächsten Tagen.
Wer sich ebenfalls für das Dieseldeputat und die
Energiegenossenschaft Freudenberg interessiert, findet auf
http://www.eg-freudenberg.de viele
Fakten.



